Silke Wagner

8. Juli – 17. August 2008



Kurator: Marius Babias

Im traditionsreichen n.b.k. wurde 2008 ein Generationenwechsel vollzogen. Seit Januar 2008 ist Marius Babias neuer Direktor. Als programmatische Wahl hat er für seine erste Ausstellung die Frankfurter Künstlerin Silke Wagner eingeladen, die Ausstellungs- und Vermittlungsstrukturen des n.b.k. und seiner beiden Sammlungen – Artothek und Video-Forum – zu thematisieren. Wagner entwarf skulpturale Präsentationsdisplays sowie Neon-Arbeiten, die sich auf die Neuen Sozialen Bewegungen beziehen und diese mit künstlerischen Fragestellungen von heute verbinden. Ausgewählte Videoarbeiten aus der Sammlung des n.b.k. (Vito Acconci, Lynda Benglis, Hermine Freed, VALIE EXPORT, Bruce Nauman, Wolf Vostell u.a.) werden gezeigt. Gemeinsam mit Silke Wagner wurden die Präsentationsformen Video-Forum (1.000 Videoarbeiten) und Artothek (4.000 Werke) neu gestaltet. Der Zugang zu den Beständen wurde vereinfacht. Beide Sammlungen sind für den n.b.k. wichtige Instrumente der Berliner KünstlerInnenförderung und der demokratischen Idee kultureller Bildung verpflichtet.

Zur Neueröffnung des n.b.k. findet am Sonntag, 6. Juli 2008 um 19 Uhr die Podiumsdiskussion
Die unbedingte Kunstinstitution statt. Welche instituierenden Praxen führen zu neuen Modellen der Zusammenarbeit von KünstlerInnen und Institutionen? Eingeladen sind: Solvej Helweg Ovesen, Nina Möntmann, Katya Sander, Silke Wagner. Moderation: Sophie Goltz. In Kooperation mit berlinaut.dk.

Biografie
Silke Wagner
(*1968) lebt in Frankfurt/Main. Sie zählt zu den substanziellsten VertreterInnen ihrer Generation. Wagner bezieht sich in ihren Arbeiten auf die Frage nach dem Aktivieren und Öffentlichkeit und schafft neue Angebote für Kommunikation und Interaktion. Sie nahm bei den skulptur projekte münster 07 teil.

Publikation
Zur Ausstellung von Silke Wagner erscheint im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, eine Publikation.