Donnerstag, 10. Dezember 2015, 18 Uhr
Ich will hier nicht klären, warum

Podiumsdiskussion mit Nevin Aladağ (Künstlerin, Berlin), Braco Dimitrijević (Künstler, Paris), Bjørn Nørgaard (Künstler, Bissinge/Dänemark), moderiert von Annelie Lütgens (Leiterin Grafische Sammlung, Berlinische Galerie)

17 Uhr
Einführung in die Ausstellung mit Eva Scharrer (Kunstkritikerin und Kuratorin, Berlin)

18 Uhr
Ich will hier nicht klären, warum
Podiumsdiskussion mit Nevin Aladağ (Künstlerin, Berlin), Braco Dimitrijević (Künstler, Belgrad), Bjørn Nørgaard (Künstler, Bissinge/Dänemark), moderiert von Annelie Lütgens (Leiterin Grafische Sammlung, Berlinische Galerie)

In deutscher Sprache
Ort: Berlinische Galerie

Nevin Aladağ (*1972) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München. In ihren Installationen, Videoarbeiten und Performances thematisiert Aladağ ideologische, politische und kulturelle Konnotationen von Gegenständen und Handlungen. Hierbei stellt sie Alltagsgegenstände- und Handlungen in den Vordergrund und ergründet bestehende Grenzen und Identitätskonzeptionen. Wiederholt treten Sound, Musik und Tanz als zentrale Elemente ihrer Arbeiten hervor. Zuletzt waren ihre Arbeiten u. a. zu sehen: Neuer Berliner Kunstverein (2015, 2013); Berlinische Galerie (2015); Kunsthalle Basel (2014); Istanbul Modern (2014); Sharjah Biennale (2013); Pinakothek der Moderne, München (2012); ARTER, Istanbul (2012); TANAS, Berlin (2011); Istanbul Biennale (2009).

Braco Dimitrijević (*1948) lebt und arbeitet in Paris. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Zagreb und der St. Martins School of Art in London. Dimitrijević hinterfragt in seinen Arbeiten autoritäre Strukturen und Machtsymbole sowie die bedeutungskonstituierenden Mechanismen der Kultur- und Kunstgeschichte. Dem Begriff des Postmodernismus setzt er beispielsweise seine selbstentwickelte Theorie der PostHistory entgegen, die Kategorisierungssysteme aufheben soll. Zuletzt waren seine Arbeiten u. a. zu sehen: Neuer Berliner Kunstverein (2015, 2013); Berlinische Galerie (2015);National Museum of Riga (2012); Venedig Biennale (2009, 1993, 1990, 1982, 1976); National Museum of Contemporary Art, Bukarest (2008); Musée d´Orsay, Paris (2005); Documenta 9, 6, 5, Kassel (1992, 1977, 1972).

Bjørn Nørgaard (*1947) lebt und arbeitet in Bissinge/Dänemark. Seit den 1970er Jahren konzentriert er sich zunehmend auf skulpturale Arbeiten. Nørgaard studierte an der experimentellen Kunstschule Eks-skolen in Kopenhagen und war von 1958–1994 Professor an der Royal Academy of Fine Arts in Kopenhagen. Seine multi-medialen Arbeiten beziehen sich auf das aktuelle politische Geschehen und stehen in der Tradition der sozialen Plastik von Joseph Beuys. Zuletzt waren seine Arbeiten u. a. zu sehen: Neuer Berliner Kunstverein (2015, 2013); Berlinische Galerie (2015); Statens Museum for Kunst, Kopenhagen (2010, 2005, 1986); The Danish Cultural Institute dARTex, Peking (2007); Venedig Biennale (2002, 1980); Kunsthalle Fridericianum, Kassel (1999), Istanbul Biennale (1995), Sydney Biennale (1990).

Annelie Lütgens ist Leiterin der Grafischen Sammlung der Berlinischen Galerie und Ko-Kuratorin der Ausstellung Ich kenne kein Weekend. Aus René Blocks Archiv und Sammlung. Lütgens war von 1996 bis 2011 als Kuratorin am Kunstmuseum Wolfsburg tätig. Seit 2011 leitet sie die Grafische Sammlung der Berlinischen Galerie. Sie kuratierte Ausstellungen u. a. zu Dorothy Iannone, Franz Ackermann, Francis Alÿs und Eberhard Havekost.