Sonntag, 7. Februar 2016, 14 Uhr
Was ist Kritik?

Internationales Symposium
mit Maxim Biller, Sabeth Buchmann, Ann Cotten, Elena Esposito, Thomas Hirschhorn, Eva Illouz, Claudius Seidl, Marcus Steinweg, Alenka Zupančič

Was ist Kritik? Diese Fragestellung rührt an das immer neu zu aktualisierende und kritisch zu analysierende Erbe der Aufklärung und soll in Bezug auf ihre zentrale Funktion für die Zivilgesellschaft diskutiert werden. Ein kritisches Verhältnis zu sämtlichen Behauptungen und Realitäten kann uns in die Lage versetzen, sie zu reflektieren, statt ihnen einfach Glauben zu schenken. Zugleich müssen wir anerkennen, dass eine kritische Haltung affirmative Züge trägt, also Bejahungen impliziert und voraussetzt, die ihren kritischen Zugriff limitieren. Jean-Luc Nancys Vortrag Unser Zeitalter ist nicht mehr das eigentliche Zeitalter der Kritik markiert den Auftakt des mehrteiligen Symposiums Was ist Kritik?, das am 28. Januar 2016 im HAU Hebbel am Ufer, am 6. und 7. Februar 2016 im Neuen Berliner Kunstverein und am 1. und 2. April in der Zürcher Hochschule der Künste stattfindet. Das Symposium stellt das Verhältnis von Kritik und Affirmation aus unterschiedlichen Perspektiven sowie neue Thesen und Erkenntnisse der interdisziplinären und zivilgesellschaftlichen Fragestellung von „Kritik“ als Voraussetzung unserer gesellschaftlichen Ordnung zur Diskussion.

Konzeption: Marius Babias, Christoph Schenker, Marcus Steinweg

Sonntag, 7. Februar 2016, 14 – 18 Uhr

Elena Esposito
(Prof. für Kommunikationssoziologie, Universität Modena e Reggio Emilia, lebt in Modena)
In deutscher Sprache

Sabeth Buchmann (Prof. für Kunstgeschichte, Akademie der bildenden Künste Wien, lebt in Wien und Berlin)

In deutscher Sprache

Ann Cotten (Schriftstellerin, lebt in Berlin)
In deutscher Sprache

Maxim Biller (Schriftsteller, lebt in Berlin) / Claudius Seidl (Publizist, lebt in Berlin und München)

In deutscher Sprache

Ort:
Neuer Berliner Kunstverein, Chauseestraße 128/129, 10115 Berlin

Eintritt frei