Donnerstag, 15. Januar 2015, 19 Uhr
Zur Aktualität der Skulptur

Podiumsdiskussion mit Juliane Rebentisch (Professorin für Philosophie und Ästhetik, Hochschule für Gestaltung Offenbach), André Rottmann (Kunsthistoriker, Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz, Freie Universität Berlin), moderiert von Manuela Ammer (Kuratorin, museum moderner kunst stiftung ludwig wien)

Juliane Rebentisch studierte Philosophie und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Ihre Promotion erfolgte 2002 an der Universität Potsdam, ihre Habilitation erlangte sie 2010 an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Seit 2011 ist sie Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Rebentisch hat eine Vielzahl von Publikationen verfasst und herausgegeben, weiterhin schreibt sie regelmäßig für Texte zur Kunst. Zuletzt ist u. a. erschienen: Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung (2013); Die Kunst der Freiheit. Zur Dialektik demokratischer Existenz (2012); Willkür. Freiheit und Gesetz II (hg. mit Dirk Setton, 2011); Kreation und Depression. Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus (hg. mit Christoph Menke, 2010).

André Rottmann studierte Kunstgeschichte, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Französisch an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Tufts University in Medford/Massachussetts und der Université Michel de Montaigne, Bordeaux III. 2011 war er Guest Researcher am Getty Center for the History of Art and the Humanities in Los Angeles, seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz an der Freien Universität Berlin. Von 2006 bis 2010 war Rottmann Chefredakteur von
Texte zur Kunst, seit 2011 ist er dort Mitglied des redaktionellen Beirats.

Manuela Ammer studierte Publizistik, Kommunikationswissenschaften und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Sie war Mitarbeiterin des Ausstellungsbüros der documenta 12, bis März 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ der Freien Universität Berlin. Seit 2014 ist sie Kuratorin am museum moderner kunst stiftung ludwig wien. Manuela Ammer hat zahlreiche Katalogbeiträge zur modernen und zeitgenössichen Kunst verfasst. Weiterhin ist sie als Autorin für Kunstzeitschriften tätig, u. a. für
Kunstforum International, frieze, Parkett und Texte zur Kunst.