Donnerstag, 27. Juni 2013, 19 Uhr
Das Dilemma der Malerei, heute.

Vortrag von Michael Diers (Prof. Kunst- und Bildgeschichte, Hochschule für bildende Künste Hamburg und Humboldt-Universität Berlin)

Im Rahmen der Ausstellung von Valérie Favre im Neuen Berliner Kunstverein thematisiert Michael Diers in seinem Vortrag die Positionierung der Malereipraxis in der heutigen zeitgenös-sischen Kunst. Er hinterfragt ihre Rolle und Behauptung neben anderen Kunstgattungen, wie etwa den allseits präsenten tech-nischen Medien, sowie ihr Potential und ihre Bestimmung als Kunstform.



Michael Diers (*1950 in Werl, lebt in Berlin und Hamburg) studierte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie und promovierte 1990 mit einer Studie über Aby Warburg am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg, wo er 1994 auch habilitierte. Seit April 2004 ist Diers Professor für Kunst- und Bildgeschichte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und außerplanmäßiger Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat eine Vielzahl von Büchern und Schriften verfasst und herausgegeben, darunter
Fotografie Film Video. Beiträge zu einer kritischen Theorie des Bildes, Hamburg 2006, sowie Schlagbilder. Zur politischen Ikonographie der Gegenwart, Frankfurt/Main 1997. Er ist außerdem als Autor und Kritiker tätig, unter anderem für Frankfurter Allgemeine Zeitung und Süddeutsche Zeitung.