Sonntag, 1. Mai 2011, 20 Uhr
ensemble mosaik

Konzert

Programm
Michael Pelzel,
"Chant fractal" (2009), für Oboe und Violine
Enno Poppe,
Nr. II aus Schrank (1989-2009), für Schlagzeug solo
Stefan Streich,
Leuchtfeuer (2011) Uraufführung, für Sinusklänge, Oboe und Violine
Gerald Eckert,
Nen V (2005/2006), Studie für Englischhorn, Violine und Schlagzeug
Stefan Streich,
Chausseestrasse 128/129 (2011), Uraufführung, für Mikrophone und Zuspiel
Enno Poppe,
17 Etüden für die Violine, 2. Heft (1993)
Liza Lim,
Ming Qi (Bright Vessel) (2000), für Oboe und Schlagzeug

Bei dieser Begegnung von Musik und Bildender Kunst werden die Kompositionen als eigenständige Ausstellungsobjekte behandelt, die in einen Dialog mit dem Ausstellungsort und den AusstellungsbesucherInnen treten. Neben den Werken von Enno Poppe, Michael Pelzel, Liza Lim und Gerald Eckert werden neue elektronische Kompositionen von Stefan Streich als akustische Umgebung arrangiert, die sich direkt auf die von Karin Sander entworfene Ausstellungssituation beziehen: Kann Musik ein Ausstellungsobjekt sein? Das Ensemble hat bereits zwei Kompositionen gemeinsam mit der Künstlerin entwickelt und setzt mit diesem neuen Programm die langjährige Zusammenarbeit fort. Zudem knüpft das ensemble mosaik mit diesem Projekt an seine Konzertreihe
Sichtbare Musik an. Auch hier werden Kompositionen aufgeführt, die dem visuellen Kontext von Live-Musik besondere Bedeutung beimessen und ihn bewusst einbeziehen.



Das ensemble mosaik entstand 1997 aus einer Initiative junger InstrumentalistInnen und KomponistInnen in Berlin. Sein Interesse gilt der Vielfalt ästhetischer Konzepte und Erscheinungsformen in der zeitgenössischen Musik. Das Ensemble arbeitet seit Jahren auch verstärkt mit KünstlerInnen anderer Disziplinen zusammen, um einen Austausch mit den verschiedenen Positionen zu befördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit visuellen und performativen Ansätzen.

Eine Dokumentation der Musik-Performance ist als DVD im n.b.k. erhältlich.