Donnerstag, 20. Juni 2013, 19 Uhr
Künstleringespräch

Mit Valérie Favre (Künstlerin, Berlin) und Marius Babias (n.b.k. Direktor)

Die in der Schweiz geborene Valérie Favre lebte bis 1998 in Paris. Seit 2006 lehrt sie als Professorin an der Universität der Künste Berlin und gilt als eine der wichtigsten Malerinnen Frankreichs. 2012 wurde sie für den Prix Marcel Duchamp nominiert. Favres Ansatz bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion und lotet die Möglichkeiten heutiger Malerei im Bewusstsein ihrer kunst-historischen Entwicklung aus. Ihre Bilder sind Ausdruck einer Arbeit am Begriff der Malerei und formulieren eine neue Per-spektive der Narrativität und Konzeptualität. Mit ihrer reduzier-ten Farbgebung und Technik versteht Favre es, die Gegensätze, Widersprüche und das scheinbar Nichtdarstellbare in der narra-tiven Welt des postdemokratischen Zeitalters gezielt lesbar zu machen. Zuletzt waren ihre Arbeiten u. a. zu sehen: Tel Aviv Museum of Modern Art (2012); K21, Düsseldorf (2010); Musée d'Art Contemporain du Val-de-Marne, Vitry-sur-Seine (2010); Kunstmuseum Luzern (2010); Temporäre Kunsthalle, Berlin (2009); Centre George Pompidou, Paris (2009), Haus am Waldsee, Berlin (2006); Martin-Gropius-Bau, Berlin (2006).

Einritt frei