Freitag, 25. März 2011, 19 Uhr
One Plus One: Kunst Buch Gestaltung (Teil 1)

Buch als Raum: Christian Chruxin und die Kasseler Werkschule
Gespräch mit Anita Kühnel (Kuratorin der Sammlung Plakat- und Reklamekunst der Kunstbibliothek, Berlin) und Holger Jost (Gestalter, Karlsruhe)

Buch als Diskurs: Zur postrepräsentativen Geschichtsvermittlung im Künstlerbuch
Peggy Buth (Künstlerin, Berlin) und Dierk Schmidt (Künstler, Berlin) im Gespräch mit Sophie Goltz (n.b.k. Kommunikation und Bildung) und Jan Wenzel (Kurator, Verleger Spector Books, Leipzig)


19:00 Uhr Buch als Raum: Christian Chruxin und die Kasseler Werkschule

Gespräch mit Anita Kühnel (Kuratorin der Sammlung Plakat- und Reklamekunst der Kunstbibliothek, Herausgeberin von Die Poesie des Konkreten. Plakate und Graphik der Kasseler Schule (2000), Berlin) und Holger Jost (Gestalter, zusammen mit Peter Weibel Herausgeber von die teile der summe. begegnungen mit christian chruxin, visueller gestalter 1937-2006 (2008), Karlsruhe)
Der Berliner Künstler-Grafiker Christian Chruxin (1939-2006) bezieht sich in seinen Arbeiten auf typographische Verfahren, auf konstruktiv-konkrete Strömungen in der Bildenden Kunst und auf rhythmus- und formbetonte Tendenzen in der Darstellenden Kunst. Er gilt u. a. als Erfinder des Formats der „Tragbaren Galerie“ sowie des „interaktiven und permutativen Plakats“. In den Beiträgen wird seine gestalterische Praxis vorgestellt und der Einfluss der Kasseler Werkschule gezeigt. Damit werden neue Möglichkeiten der Interpretation von Künstlerbüchern eröffnet.


20:30 Uhr Buch als Diskurs: Zur postrepräsentativen Geschichtsvermittlung im Künstlerbuch

Gespräch mit Peggy Buth (Künstlerin, Berlin) und Dierk Schmidt (Künstler, Berlin) 
2010 erschienen die Künstlerbücher Desire in Representation (Spector Books) von Peggy Buth und The Division of the Earth (Walther König) von Dierk Schmidt. Ausgangspunkt für beide Bücher ist die künstlerische Forschung zur kolonialen Geschichte und ihrer Präsenz in der Gegenwart. Das Medium Buch wird zum eigenständigen Teil der künstlerischen Arbeit, bietet es doch Möglichkeiten nicht-repräsentativer Erzähl- und Darstellungsweisen sowie nicht-linearer Geschichtsauffassungen. Als künstlerisches Medium erfährt das Buch hier eine funktionale Neubestimmung, die vorgestellt und diskutiert wird.

In deutscher Sprache