Donnerstag, 27. Oktober 2011, 19 Uhr
„Qu'est-ce que la philosophie?“ vu d'un dehors (la Chine) ou d'une sinophilosophie
(„Was ist Philosophie?“ Von einem Außen (China) oder in der Perspektive einer Sino-Philosophie gesehen)


Vortrag von Francois Jullien (Paris) in der Reihe „Was ist Philosophie?“

François Jullien (*1951) ist Professor für Sinologie und Philosophie an der Université Paris Diderot sowie Direktor des Institut Marcel Granet und des Institut des la Pensée Contemporaine. Er ist Herausgeber der Zeitschrift Agenda de la Pensée Contemporaine. Anfang der 1980er Jahre gründete er die Zeitschrift Extrême Orient – Extrême Occident. 2010 erhielt er den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken, u. a. weil er als einer der bedeutendsten Kenner Chinas gilt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Er ist auch als Wirtschaftsberater für französische Unternehmen tätig.

Publikationen (Auswahl):
De l’universel, de l’uniforme, du commun et du dialogue entre les cultures (Paris: Fayard, 2008); Agenda de la pensée contemporaine, N° 9 (Paris: Flammarion, 2008); Le nu impossible (Paris: Seuil, 2005); Éloge de la fadeur (Paris: LGF, 1993). Auf Deutsch erschienen sind u. a.: Die stillen Wandlungen (Berlin: Merve, 2010); Vortrag vor Managern über Wirksamkeit und Effizienz in China und im Westen (Berlin: Merve, 2006); Schattenseiten. Vom Bösen oder Negativen (Zürich: Diaphanes, 2005); Vom Wesen des Nackten (Zürich: Diaphanes, 2004), Der Umweg über China (Berlin: Merve, 2002).

In französischer Sprache