Donnerstag, 23. Januar 2014, 18 Uhr
Das Gesicht der Dinge — ein Filmabend

Vortrag von Dietmar Rübel (Professor für Geschichte und Theorie der Künste, Hochschule für Bildende Künste Dresden), anschließend Besuch der Brecht-Weigel-Gedenkstätte im Brecht-Haus

Dietmar Rübel studierte Kunstgeschichte, Politische Wissenschaft sowie Film- und Literaturwissenschaft in Hamburg und Zürich (1993–1999). Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojekts „Archiv zur Erforschung der Materialikonografie“ am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg tätig (2000–2004), wo er über „Neue Materialien und Formen des Plastischen im 20. Jahrhundert“ promovierte. Rübel war weiterhin als Dozent am Institut für Kunstwissenschaft der Universität Dresden (2004–2006) sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgeschichtlichen Insitut der Philipps-Universität Marburg tätig (2006–2009). Seit 2009 hat er eine Professur für Geschichte und Theorie der Künste an der Hochschule für Bildende Künste Dresden inne. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die Zusammenhänge von Kunsttheorie und künstlerischer Praxis vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, Materialästhetik sowie die Interdependenzen von zeitgenössischer Kunst, Popkultur, Film und Design. Dietmar Rübel ist weiterhin als Autor vieler Aufsätze und Bücher tätig, zuletzt sind u. a. erschienen: A World of Wild Doubt, Sternberg Press, Berlin 2013 [mit Petra Lange-Berndt & Dorothee Böhm (Hg.)]; Plastizität. Eine Kunstgeschichte des Veränderlichen, Verlag Silke Schreiber, München 2012; Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn, C.H. Beck Verlag, München 2010 [mit Petra Lange-Berndt (Hg.)]; Die Tücke des Objekts – Vom Umgang mit Dingen, Reimer Verlag, Berlin 2009 [mit Katharina Ferus (Hg.)].