Donnerstag, 15. Juli 2010, 19 Uhr
Wozu braucht die Kunst noch Autonomie?

Gespräch zwischen Hartmut Böhme (Professor für Kulturtheorie, HU Berlin) und Boris Buden (Philosoph, Berlin)

Welche Funktion hat Kunst heute angesichts von Retroutopie, Geschichts- klitterung und Kulturgesellschaft? Ist die Kunst noch frei und autonom, oder bereits Teil der allumfassenden Umwandlung der bürgerlichen Gesellschaft im Dienste des globalen Kapitals?



Hartmut Böhme ist Professor für Kulturtheorie an der Humboldt Universität Berlin. Er veröffentlichte u. a. „Fetischismus und Kultur. Eine andere Theorie der Moderne‟ (2006). Gemeinsam mit Yvonne Ehrenspeck gab er „Walter Benjamin: Aura und Reflexion. Schriften zur Kunsttheorie und Ästhetik‟ (2006) heraus. Im Frühjahr 2011 erscheint sein Buch „Wissensformen. Bildkunst und Wissensgeschichte in der Frühen Neuzeit‟.



Boris Buden ist Philosoph und Publizist und lebt in Wien und Berlin. Er ist 
u. a. Autor von „Der Schacht von Babel. Ist Kultur übersetzbar?‟ (2007) und „Zonen des Übergangs. Vom Ende des Postkommunismus‟ (2009).

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