Dienstag, 16. April 2013, 19 Uhr
Zur Ästhetik und Politik der Ökologie

Diskussion mit Ursula Biemann (Künstlerin, Zürich), T. J. Demos (Dozent Modern and Contemporary Art, University College London) und Irit Rogoff (Prof. Visual Cultures, Goldsmiths University of London), moderiert von Inke Arns (Direktorin, Hartware MedienKunstVerein, Dortmund)

Auf der Grundlage umfangreicher Recherchen zeigt Ursula Biemann in ihren Videoinstallationen die tiefgreifenden Verzahnungen von Ökonomie, Ökologie und Migration. Ausgehend von Biemanns künstlerischen Arbeiten wird das Verhältnis von Ästhetik, Ökologie und Geopolitik diskutiert, welches ein neues Verständnis von Kunst und künstlerischer Forschung hervorbrachte. Inwieweit können durch das Zusammenwirken von Kunst und Wissenschaft experimentelle Handlungsfelder eröffnet werden, die sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (z. B. Klimawandel, Migration) stellen?