Antoni Muntadas


Antoni Muntadas (*1942 in Barcelona, lebt und arbeitet in New York und Barcelona) emigrierte 1971 nach New York und war von 1977 bis 1984 Research Fellow am Center for Advanced Visual Studies am MIT. Bis heute ist er Professor am MIT Visual Arts Program. Er gilt als Pionier der elektronischen Kunst. Seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt, u. a. Istanbul Biennale (2011); Spanischer Pavillon auf der 51. Biennale Venedig (2005); Gwangju Biennale (2004); 7. Havanna Biennale (2000); 16. São Paulo Biennale (1981); documenta 6, Kassel (1977) und documenta 10, Kassel (1997); Museum of Modern Art, New York (1978). 2009 erhielt er den Velázquez-Kunstpreis, die höchste Auszeichnung des spanischen Kulturministeriums und 2011 zeigte das Museo Reina Sofia eine große Retrospektive unter der Schirmherrschaft der spanischen Königin. Bereits 1995 erhielt Muntadas eine lobenswerte Nennung des Medienkunstfestivals Ars Electronica für eines der ersten Internet-Kunstprojekte überhaupt (The File Room, seit 1994).
Für den Neuen Berliner Kunstverein entwickelte Muntadas eine der seltenen Druckgrafiken aus der Serie
Projecte / Proyecto / Project (2007). Die Reihe beinhaltet 9 Fragen (z. B. Who?, What?, Why?, How?) in Englisch, Spanisch und Katalanisch, die sich im Laufe einer Projektrealisierung stellen können. Für die Edition wählte er im Deutschen Warum?. Ein Fragewort, das im Spiegel der deutschen Geschichte bis heute brisant ist.



Warum?
2012, C-Print, 70 × 50 cm, Auflage 12 + 3 AP, signiert
800 Euro Mitglieder, 1.000 Euro Nichtmitglieder