Bethan Huws

For Duchamp the question was not what is art, but what is not art.

Bethan Huws (*1961 in Bangor / Wales, lebt in Berlin) ist eine walisische Objektkünstlerin und studierte am Royal College of Art in London. Sie lebte in Paris und aktuell in Berlin, wo sie 2007/2008 Teilnehmerin des DAAD Artists-in-Residence-Programms war. In ihren Zeichnungen, Objekten, Videoarbeiten und Installationen gelingt es Huws, die BetrachterInnen durch subtile Eingriffe in die Sphären des Bekannten und Alltäglichen in neue Erfahrungswelten zu entführen. Ihre Arbeiten waren zu sehen, u. a.: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (2015); me Collectors Room, Berlin (2013); Vogt Gallery New York (2013); Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2012); kestnergesellschaft, Hannover (2010); Museum Serralves, Porto (2008); Bonnefantenmuseum, Maastricht (2006); Tate Modern, London (2004). Text und Sprache werden bei Bethan Huws zum bevorzugten Träger einer künstlerischen Reflexion über zwischenmenschliche Kommunikation und Erfahrung. Dabei erweist sich Marcel Duchamp und sein komplex-humorvolles Spiel mit Sprache als wichtige Referenzfigur. So verweist die Künstlerin auch in ihrer für den Neuen Berliner Kunstverein entwickelten Edition For Duchamp, the question was not what is art, but what is not art unmittelbar auf seine Person und Wirken.



For Duchamp, the question was not what is art, but what is not art
2012, Siebdruck auf Bütten, 38 × 46 cm, Auflage 10 + 5 AP, signiert und nummeriert
900 Euro Mitglieder, 1.100 Euro Nichtmitglieder