Ceal Floyer

Puzzled

Ceal Floyers (*1968 in Karatschi, lebt und arbeitet in Berlin)
Kunst begreift ihre Motive und Medien in ihrer buchstäblichsten Form, wobei der Materialaufwand minimal und das Ergebnis in seiner Einfachheit meist überraschend ist. Sie arbeitet häufig mit Projektionen, ihre Arbeiten können jedoch auch objektbasiert sein, oder Sound oder Performance. Es geht der Künstlerin um die Veranschaulichung einer Idee, die sich in ihrer radikal rationalen Durchführung offenbart und begriffliche Doppeldeutigkeiten spielerisch sichtbar macht. Sie erhielt den Nam June Paik Award (2009) sowie den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst, Berlin (2007). Ihre Werke waren in Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. zu sehen: Kunstmuseum Bonn (2015); Museion, Bozen (2014); Schirn Kunsthalle, Frankfurt/Main (2014); Kabinett für Aktuelle Kunst, Bremerhaven (2013); dOCUMENTA (13), Kassel (2012); DHC/ART, Montreal (2011); MOCA, Miami (2010); 53. Venedig Biennale (2009); KW Institute for Contemporary Art, Berlin (2009); Palais de Tokyo, Paris (2009); Swiss Institute, New York (2006); Ikon Gallery, Birmingham (2001).
Puzzled, ihre Edition für den Neuen Berliner Kunstverein, besteht aus einem 56-teiligen Puzzle, dessen Motiv seine durcheinander geworfenen Einzelteile sind.



Puzzled
2014, Direktdruck auf Siebdruckpappe, 54 Teile, 21 × 29,7, Auflage 6 + 1 AP, signiert und nummeriert
900 Euro Mitglieder, 1.100 Euro Nichtmitglieder