Dan Graham


Dan Grahams (*1942 in Urbana / Illinois, lebt und arbeitet in New York) Schaffen wurde abseits einer akademischen Künstlerausbildung wesentlich durch seine Erfahrungen als Kulturjournalist, Fotograf, Galerist, Schriftsteller und Kunsttheoretiker geprägt. In seinen Arbeiten behandelt Graham immer wieder den Menschen in Wechselbeziehung zu seiner Umwelt. Dabei sind Kommunikation, kulturelle Vernetzung und das aktive Eingreifen in die Lebenswirklichkeit seine zentralen Themen. Bekannt als Pionier im Bereich der Video- und Performancekunst der 1970er Jahre, umfasst sein Schaffen ebenso Bildhauerei, Fotografie und konzeptuelle Arbeiten, wie auch die theoretische Annäherung als Autor. Zahlreiche Ausstellungen in internationalen Institutionen widmeten sich Dan Grahams Œuvre, darunter Turner Contemporary, Kent (2013); Hamburger Kunsthalle (2012); Museum of Contemporary Art, Los Angeles (2009); Museo d’Arte Contemporanea, Turin (2006); Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris und Kunst-Werke, Berlin (1999). Ebenso war er mehrfach auf der documenta (1972, 1977, 1982, 1992, 1997) vertreten. Die Architektur dient Graham als grundlegendes Vehikel zur Untersuchung organisatorischer Strukturen des sozialen Raums und der menschlichen Psyche. Dieses Interesse schlägt sich nicht nur in seinen bekannten Glas- und Spiegelpavillons nieder. In der Serie kleinformatiger, konzeptueller Zeichnungen verdeutlicht sich sein Ansatz, die basalen Prinzipen der sozialen (Inter-)Aktion ins Zeichenhafte zu übertragen, zugleich dienen sie als Studien und Projektskizzen für noch nicht realisierte Pavillons.



Ohne Titel
2013, Print, 35,6 × 27,9 cm, Auflage 10, signiert und nummeriert
1.200 Euro Mitglieder, 1.400 Euro Nichtmitglieder


Ohne Titel
2013, Print, 35,6 × 27,9 cm, Auflage 10, signiert und nummeriert
1.200 Euro Mitglieder, 1.400 Euro Nichtmitglieder


Ohne Titel
2013, Print, 35,6 × 27,9 cm, Auflage 10, signiert und nummeriert
1.200 Euro Mitglieder, 1.400 Euro Nichtmitglieder