Hans Haacke


Hans Haacke (* 1936 in Köln, lebt und arbeitet in New York) studierte von 1956 bis 1960 an der Staatlichen Werkakademie in Kassel und war von 1961 / 1962 Fulbright Stipendiat an der Temple University in Philadelphia. Seit 1965 lebt der Künstler in New York. Dort unterrichtete er zuletzt als Professor an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art. Haacke schuf in Europa und den USA künstlerische Projekte im öffentlichen Raum sowie in Museen und Institutionen. Dabei stehen aktuelle Themen wie Ökonomie, Ökologie, Politik und kollektives historisches Bewusstsein im Vordergrund. Gemeinsam mit Nam June Paik erhielt Haacke 1993 den Goldenen Löwen für den deutschen Pavillon der Biennale in Venedig. In Deutschland löste seine Installation DER BEVÖLKERUNG im Berliner Reichstag 2000 eine breite Diskussion über Kunst und Politik aus. Retrospektiven Haackes fanden statt: Museo Reina Sofia, Madrid (2012); Akademie der Künste Berlin (2006); Deichtorhallen Hamburg (2006); documenta IX (1992); documenta 7 (1982); documenta 5 (1972). Der Neue Berliner Kunstverein bietet eine seltene Photographie-Edition Haackes an, die sich auf die Wirtschaftskrise in Spanien bezieht. In einer Madrider Vorstadt wurden die Bauarbeiten an Wohnkomplexen eingestellt, es blieben Rohbauten in Straßen, die nach Künstlern und Kunstrichtungen benannt sind. Haacke wählte ein Motiv aus der „Calle del Arte Expressionista“.



C / Arte Expresionista, 24
2012, Photographie, 33 × 21 cm, Auflage 8 + 2 AP, Zertifikat
1.800 Euro Mitglieder, 2.100 Euro Nichtmitglieder