Richard Wright


Richard Wright (*1960 in London, lebt und arbeitet in Glasgow) studierte am Edinburgh College of Art sowie der Glasgow School of Art. Er lehrte als Professor für Malerei am California Institute of the Arts, Los Angeles und der Glasgow School of Art. Wright erhielt 2009 den Turner Prize und ist bekannt für seine zeichnerischen-ornamentalen Interventionen in bestehende Ausstellungsarchitekturen. In aufwendiger Arbeit reagiert sein Werk auf den Raum, in den es sich als autonome Formbehauptung inskribiert. Wright opponiert gegen die etablierte Realität des White Cube mit den Mitteln des Ornaments und schafft so einen poetischen Raum zwischen seinem Werk und den BetrachterInnen. Seine Arbeiten befinden sich u. a. in den Sammlungen vom Museum of Modern Art, New York, der Tate Gallery, London und dem Museum of Contemporary Art, San Diego. Er ist Preisträger weiterer Auszeichnungen, u. a. des Award für Visual Arts, Paul Hamlyn Foundation (1998), und des Major Award, Scottish Arts Council (1997). Ausstellungen u. a.: Theseustempel, Wien (2013); MARTa Herford (2012); Neuer Berliner Kunstverein, Gagosian Gallery, Beverly Hills / USA (2011); Museum of Modern Art, London (2009); The Modern Institute, Glasgow (2003); Museum Van Loon, Amsterdam (2000); Manifesta 2, Luxemburg (1998). Für den Neuen Berliner Kunstverein schuf Wright einen einfarbigen Siebdruck, die am Computer gezeichnete Schrift enthüllt in weiß die Worte Moon and Tree. Die empfindsame Anordnung der Buchstaben auf der Bildebene lässt im Vorstellungsraum der Phantasie einen Baum und den Mond entstehen.



Moon and Tree
2013, Siebdruck, 59,5 × 42 cm, Auflage 10 + 3 AP, signiert und nummeriert
1.100 Euro Mitglieder, 1.300 Euro Nichtmitglieder