Valérie Favre


Valérie Favre (*1959 in Evilard/Schweiz, lebt und arbeitet in Berlin) ist seit 2006 als Professorin für Malerei an der Universität der Künste in Berlin tätig. Sie lebte von 1980 bis 1998 in Paris, wo sie zu einer der wichtigsten Malerinnen Frankreichs avancierte. Ihre meist in Öl gefertigten Malereien zeigen Figuren, Landschaften und Szenen, wobei diese Motive oft nur angedeutet bleiben. Diese Unbestimmtheit und die dunklen Farbtöne verleihen den Bildern eine unheimliche Stimmung. Mit der Edition Lapine univers in falscher Monotypie, zeigt Favre eine Serie ihrer markantesten Figur, die Lapine univers (Universal-Häsin), die wiederkehrend in Favres Werk auftaucht. Die hybride Frauengestalt mit langen Hasenohren ist ein Fabelwesen, feminine Galionsfigur, Heldin und Antiheldin zugleich. Ihre Arbeiten waren u. a. zu sehen: Musee d'art moderne et contemporain de Strasbourg, (2015/2016); Neuer Berliner Kunstverein (2013); Tel Aviv Museum of Art (2012); K21, Düsseldorf (2010); Kunstmuseum Luzern (2010); Centre Georges Pompidou, Paris (2009); Kunstverein Ulm (2008).



Lapine univers in falscher Monotypie
2011, Öl auf Papier, 65 × 50 cm, 6 Unikate, signiert und nummeriert
1.100 Euro Mitglieder, 1.300 Euro Nichtmitglieder