Oliver Marchart.
Hegemonie im Kunstfeld.
Die documenta-Ausstellungen dX, D11, d12 und die Politik der Biennalisierung


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Herausgegeben von Marius Babias

104 Seiten, mit farb. Abb., Klappenbroschur, 19,80 Euro / 15,00 Euro (Mitglieder), Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2008, ISBN 978-3-86560-437-8

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Mit analytisch-provokativem Blick schaut Oliver Marchart auf die letzten drei documenta-Ausstellungen. Ausgehend von den Theorien von Gramsci und Laclau/Mouffe werden Museen und Biennalen als nationale und globale Hegemoniemaschinen dargestellt, die die bürgerliche Dominanzkultur reproduzieren, aber auch angreifbar machen. Entlang der jüngeren documenta-Geschichte wird so eine Kanonverschiebung in den Feldern Politik, postkoloniale Theorie und Bildung (D11) nachgezeichnet ebenso wie die Kämpfe um deren Definitionsmacht (dX) und der Versuch der Umkehr (d12).