Anna Heine

der tote darf nicht sterben

Die Medienkünstlerin Heine verbindet in der tote darf nicht sterben klassische Motive der Fotografietheorie mit der persönlichen Erinnerungsspur einer Frau, die im Kommentar immer nur als „sie“ bezeichnet wird. Sie sieht sich Bilder von einem Mann an, der in den
1950er Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, und dessen Leben sie ausgräbt, nun da sein Grab eingeebnet werden soll. Die ambivalente Beziehung, die Fotografien stiften, bekommt in Heines Video eine konkrete Form.