Axel Klepsch

Wo? Da!

Schuhe, Füße, Schritte – aus wenigen visuellen Motiven und den dazugehörigen Geräuschen entwickelt Klepsch in Wo? Da! ein Videopoem, das mit Wiederholung und Variation arbeitet: Die Sequenz von an sich banalen Aufnahmen bekommt zunehmend einen insistierenden Charakter, in dem das Medium Video auf sich selbst verweist. Anfänglich stark beeinflusst von Nam June Paik, zeigt Klepsch die elektronische Entsprechung eines Lautgedichts: Er macht Konkrete Poesie mit Split-Screen und stroboskopischen Effekten.