Elise Florenty

KINO KROV

Inspiriert von Alexander Lurias Der Mann, dessen Welt in Scherben ging (russ. Original
1971) entwirft Florenty ein zeichenhaftes Universum, in dem der Protagonist Gedanken und Ängste mitteilt. Seine räumliche Wahrnehmung ist durch eine Hirnverletzung beeinträchtigt, die Halluzinationen hervorruft. Sein innerer Monolog, der in Gesten und Buchstabenfolgen übersetzt wird, eröffnet seine assoziative Vorstellungswelt.
KINO KROV gehört zu Florentys Werkzyklus über die Verbindung von menschlicher Wahrnehmung und Sprache.