Mark Waschke


1. August – 30. September 2017



#Diskurs 27

Mark Waschke

Lecture-Performance am 31. Juli 2016 im n.b.k., im Rahmen der Ausstellung
Clemens von Wedemeyer P.O.V. (28. Mai – 31. Juli 2016).

Mark Waschke (*1972 in Wattenscheid, lebt in Berlin) ist Schauspieler. Nach seinem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch arbeitete er am Deutschen Theater Berlin, dem Hamburger Schauspielhaus und an der Schaubühne Am Lehniner Platz Berlin, deren Ensemble er seit 1999 angehört. Dort war er u. a. in Inszenierungen von Thomas Ostermeier, Luk Perceval und Falk Richter zu sehen. Im Kino debütierte Waschke in
Nachmittag (Regie: Angela Schanelec) und in der Hauptrolle des Thomas Buddenbrook in Die Buddenbrooks (Regie: Heinrich Breloer), für die er beim RomaFictionFest 2009 als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. In der deutsch-tschechischen Koproduktion Habermann (2010) von Juraj Herz übernahm er die Titelrolle, für die er 2010 den Bayrischen Filmpreis erhielt. Ferner wurde Waschke u. a. 2013 mit dem Deutschen Schauspielerpreis für die beste Nebenrolle in Der Brand (2011, Regie: Brigitte Bertele) sowie 2012 mit dem Franz Hofer Preis ausgezeichnet. Waschke spielte in Christoph Hochhäuslers Unter dir die Stadt (2010), in Christian Petzolds Barbara (2012), in Norbert ter Halls &Me (2013), und in Denis Dercourts Zum Geburtstag (2013), im Fernsehen u. a. in Stefan Krohmers Mitte 30 sowie im Mehrteiler Unsere Mütter, unsere Väter. Waschkes letzte Theaterarbeiten waren Die kleinen Füchse von Lilian Hellman sowie Bella Figura von Yasmina Reza an der Schaubühne. Seit März 2014 ist Waschke neben Meret Becker im Berliner Tatort als Kommissar Robert Karow zu sehen. 2015 spielte er in Hito Steyerls Videoarbeit Factory of the Sun mit, die im Deutschen Pavillon auf der Venedig Biennale gezeigt wurde.

Die Dokumentation der Lecture-Performance von Mark Wasche ist auch als DVD im n.b.k. erhältlich.



Zum Format #Diskurs

In der Reihe #Diskurs werden jeden Monat Veranstaltungen auf der Website des Neuen Berliner Kunstvereins präsentiert, die im Rahmen von Ausstellungen im n.b.k. stattfanden. 

Die hier vorgestellten, gemeinsam mit KünstlerInnen der Ausstellungen, Gästen des Residency-Programms und ReferentInnen entwickelten Vermittlungsformate geben einen Einblick in unterschiedliche künstlerische und kuratorische Ansätze sowie theoretische Fragestellungen.

Der n.b.k. konzipiert sein Diskursprogramm als Dialog zwischen Institution, Öffentlichkeit und Mitgliedern, aus dem Ideen für die kontinuierliche inhaltliche und institutionelle Arbeit hervorgehen. Das komplette „n.b.k. Diskurs“ Archiv kann im Video-Forum während der Öffnungszeiten kostenfrei gesichtet werden.