Thomas Hirschhorn. 6 Feuer

16. September 2015 – 31. August 2016






Kurator: Marius Babias

Thomas Hirschhorns Ausstellungen in Museen, Galerien, Projekträumen sowie seine Installationen im öffentlichen Raum dokumentieren sein gezieltes Engagement für eine breite und nicht-exklusive Öffentlichkeit. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter den Preis für junge Schweizer Kunst (1999), den Prix Marcel Duchamp (2000), den Rolandpreis für Kunst im öffentlichen Raum (2003), den Joseph Beuys-Preis (2004) sowie den Kurt-Schwitters-Preis (2011).

Die Arbeit
6 Feuer (2015) ist eine Intervention des Künstlers an der Fassade des Neuen Berliner Kunstvereins und markiert den Auftakt einer Reihe von Außenprojekten mit internationalen KünstlerInnen, die den Stadtraum thematisieren.

Thomas Hirschhorn wurde 1957 in Bern / Schweiz geboren. Er studierte von 1978 bis 1983 an der Hochschule für Gestaltung in Zürich und zog 1983 nach Paris, wo er seitdem lebt. Sein Werk wurde in zahlreichen Museen, Galerien und Ausstellungen gezeigt, zuletzt u. a.: Venedig Biennale (1999; 2015); Documenta11, Kassel (2002); 27. São Paulo Biennale (2006); 55. Carnegie International, Pittsburgh (2008); Schweizer Pavillon, 54. Venedig Biennale (2011); La Triennale, Palais de Tokyo, Paris (2012); 9. Shanghai Biennale (2012); Manifesta 10, St. Petersburg (2014). 2013 präsentierte Thomas Hirschhorn das
Gramsci Monument in der Bronx in New York. Flamme éternelle, sein letztes Projekt der Reihe Presence and Production, fand 2014 im Palais de Tokyo in Paris statt. Hirschhorn veröffentlichte zahlreiche Publikationen, zuletzt: Critical Laboratory: The Writings of Thomas Hirschhorn (October Books / MIT Press, Cambridge 2013); Une volonté de faire, Thomas Hirschhorn (Éditions Macula, Paris 2015); Gramsci Monument (Koenig Books, London 2015).