Gustav Metzger


Gustav Metzger war ein Vorreiter einer ökologischen Kunst, dessen komplexe Denkweise und künstlerische Praxis auf einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel zielten. Sein genreübergreifendes und multidisziplinäres Werk nahm seine Ausgangspunkte in den politischen und ökologischen Themen seiner Zeit, wie dem atomaren Wettrüsten und einer fortschreitenden Umweltzerstörung. Ab 1959 entwickelte Metzger das Konzept der „autodestruktiven Kunst“. In einem ersten Manifest definierte er diese als eine „Form der öffentlichen Kunst für Industriegesellschaften“, die mittels selbstzerstörerischer Elemente das Vernichtungspotential des 20. Jahrhunderts thematisiert. Im Zentrum vieler Werke und Aktionen Metzgers stehen Auflösungsprozesse, wie die Zerstörung von Leinwänden durch Säure oder die Erosion von Stahlmonumenten. Metzger entwickelte auch das Prinzip einer „autokreativen Kunst“ und formulierte früh die Idee, Computertechnologie künstlerisch einzusetzen. Seine frühen Zeichnungen, die der n.b.k. anbietet, entstammen einem Werkkomplex, der auf der documenta 13 (2012) zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurde und stehen in starkem Kontrast zu seinen späteren Werken. Den autodestruktiven Werken gegenübergestellt, bringen sie die Metzgers Œuvre bestimmenden Gegensätze deutlich zum Ausdruck. Einzelausstellungen Metzgers waren u. a. zu sehen: Circuit, Lausanne (2018); West Den Haag (2018); Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, Nizza (2017); Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León (2016); Tate Britain, London (2016); Museo Jumex, Mexiko-Stadt (2015); Centre of Contemporary Art in Toruń / Polen (2015); Neuer Berliner Kunstverein (2015); Kunsthall Oslo und Kunstnernes Hus, Oslo (2015); Tel Aviv Museum of Art (2014).



Untitled
1958/1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1958/1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1958/1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder


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1958/1959, Kohlezeichnung, 31 × 41 cm, 10 Unikate, Zertifikate
9.600 Euro Mitglieder, 10.500 Euro Nichtmitglieder