K. H. Hödicke


K. H. Hödicke gilt als Vorläufer der Neuen Wilden Malerei der 1980er Jahre. Als prägende Figur für mehrere Generationen junger Künstler*innen lehrte er bis 2006 an der Hochschule der Künste Berlin. Sein vielseitiges Werk umfasst Malerei, Skulptur, Objekte und experimentellen Film. Als Inspirationsquelle vieler seiner Arbeiten dient die Großstadt Berlin, wo er seit 1957 lebt. Der Siebdruck Come Together aus dem Jahr 1992 erinnert an die pogromartigen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber*innen und unterstreicht Hödickes Interesse für gesellschaftliche Entwicklungen. Hödickes Werke waren zuletzt u.a. zu sehen: PalaisPopulaire, Berlin (2020); Pinakothek der Moderne, München (2020); Berlinische Galerie (2013); Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin (2011);
Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen (2009); Gropius Bau, Berlin (2003; 1997; 1982).



Come Together
1992, Siebdruck, 100 × 70 cm
Auflage 9 (von 50), signiert, datiert und nummeriert

1.600 Euro Mitglieder, 1.900 Euro Nichtmitglieder