Katharina Grosse


Kennzeichnend für Katharina Grosses (*1961 in Freiburg/Breisgau, lebt in Berlin) Werk ist eine Malerei, die den Bildträger verlässt, um aus der Fläche heraus auf den Raum überzugreifen. Böden und Decken werden ebenso als Malgrund einbezogen, wie Schutt und Steine, Möbelstücke, Stoffe und Objekte. Die Malerei bahnt sich ihren Weg über Außenfassaden und verwandelt ganze Räume in komplexe Farbwelten. Mit ihrer konsequenten Arbeitsweise trug Grosse in den vergangenen 15 Jahren wesentlich zu einer Erweiterung des Malereibegriffs bei. Von 2000 bis 2010 hatte sie eine Professur an der Weißensee Kunsthochschule Berlin inne, 2010 bis 2018 war sie Professorin für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Werke waren international in zahl- reichen Ausstellungen zu sehen, zuletzt u. a.: Hamburger Bahnhof, Berlin (2020); Baltimore Museum of Art (2020); Museum of Fine Arts, Boston (2019); K11, Shanghai (2018); Villa Medici, Rom (2018); Nationalgalerie, Prag (2018); PS1, New York (2016); Garage Museum of Contemporary Art, Moskau (2015); Staatsgalerie Stuttgart (2014); Kunsthaus Graz (2014); Neuer Berliner Kunstverein (2014); Nasher Sculpture Center, Dallas (2013).



o. T.
2019, Acryl auf Papier, 41 × 29 cm, Unikat, signiert und datiert
14.200 Euro Mitglieder, 14.900 Euro Nichtmitglieder


o. T.
2019, Acryl auf Papier, 41 × 29 cm, Unikat, signiert und datiert
14.200 Euro Mitglieder, 14.900 Euro Nichtmitglieder