Lia Perjovschi


Das Werk von Lia Perjovschi umspannt Performances, Aktionen, Installation, Zeichnungen und textbasierte Arbeiten, in denen sich die Künstlerin Fragen zur Sammlung, Archivierung und Distribution von Wissen aus Gesellschaft, Kunst und Politik widmet. Mitte der 1980er Jahre gründete sie gemeinsam mit Dan Perjovschi das Contemporary Art Archive / Centre for Art Analysis (CAA / CAA), ein sich ständig weiterentwickelndes Projekt, das von Perjovschi als „Kontext in Bewegung“, unabhängige Kunsteinrichtung und dynamisches Informationszentrum bezeichnet wird. 1999 rief sie zudem das bis heute bestehende interdisziplinäre Knowledge Museum (KM) ins Leben. Die Collageserie 2020 Timeline ist eine Zeitaufnahme, eine Gegenwartsstudie seit dem Beginn der Covid-19-Pandemie. Die Zeitachse besteht aus einer Aufreihung von Schlüsselbegriffen und Bildern zu aktuellen Themen, darunter globale Krise, Isolation, Normalität, Routine, Systemrelevanz, Digitalisierung, Nähe sowie Distanz. Perjovschis 2020 Timeline zeichnet außerdem aktuelle Ereignisse wie die Black Lives Matter-Bewegung auf und regt dazu an, bestehende gesellschaftliche Strukturen zu überdenken und nach neuen, nachhaltigen Lebensformen für Mensch und Natur zu suchen. Lia Perjovschis Arbeiten wurden zuletzt u. a. gezeigt: Muzeum Susch, Schweiz (2020); Kunsthaus Hamburg (2016); Museum der Moderne Salzburg (2016); Museo de Arte Contempo- raìneo de Castilla y Leoìn (2015); Nasher Museum of Art, Durham / USA (2014); Biennale von SaÞo Paulo (2014); Museu d’Art Contemporani de Barcelona (2011), Sydney Biennale (2008); Tate Modern, London (2007).



2020 Timeline
2020, Collage, 42 × 29,5 cm, signiert und nummeriert, Auflage je 2 + 1 AP
2.300 Euro Mitglieder, 2.600 Euro Nichtmitglieder


2020 Timeline
2020, Collage, 29,5 × 21 cm, signiert und nummeriert, Auflage je 2 + 1 AP

1.900 Euro Mitglieder, 2.200 Euro Nichtmitglieder