Das n.b.k. Video-Forum

Dienstag / Donnerstag 14–20 Uhr*
Mittwoch 14–18 Uhr*
*Wir bitten um vorherige Terminbuchung unter nbk.as.me/schedule.php
Alternativ nehmen wir Anfragen für digitale Sichtungen von Sammlungsbeständen auch gerne entgegen unter videoforum@nbk.org
Es gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, eine Testpflicht besteht aktuell nicht.



1971 auf Initiative von Künstler*innen und Kulturproduzent*innen gegründet, ist das Video-Forum mit 1.700 Werken internationaler Videokunst die älteste und größte Videokunstsammlung in Deutschland. Sammlungsschwerpunkte sind Fluxus, feministische Videopraxis, historische und gegenwärtige Videokunst aus Berlin sowie medienreflexive Ansätze. Schlüsselwerke aus der Frühphase der Videokunst von Harun Farocki, Rebecca Horn, Allan Kaprow, Bruce Nauman, Nam June Paik, Ulrike Rosenbach, Bill Viola oder Wolf Vostell sind genauso vertreten wie aktuelle Produktionen von Rosa Barba, Yael Bartana, John Bock, Candice Breitz, Filipa César, Hito Steyerl oder Haegue Yang. In den letzten Jahren entstand ein Schwerpunkt zur Kunst Osteuropas mit Positionen wie Geta Brătescu, Olga Chernysheva, Anna Daučíková, Sanja Iveković, Ciprian Mureşan, Józef Robakowski oder Vadim Zakharov.
Das Video-Forum tritt regelmäßig als Koproduzent neuer Arbeiten auf – zuletzt von Candice Breitz, Halil Altındere, Clemens von Wedemeyer, Oliver Ressler/Dario Azzellini, Sanja Iveković, Alesandro Cesarco, Arno Brandlhuber / Christopher Roth, Ming Wong, Ciprian Mureşan, Anetta Mona Chişa / Lucia Tkáčová, Christian Jankowski, Bjørn Melhus, Mathilde ter Heijne und Artur Żmijewski – und realisiert regelmäßig Screenings und Projekte zur Videokunst.

Sichtung
Die Bestände des Video-Forums können während der Öffnungszeiten kostenfrei gesichtet werden. Die Reservierung eines Sichtungsplatzes wird empfohlen. Gruppen und Seminare (max. 20 Personen) können nur nach Voranmeldung das Video-Forum nutzen.

Video-Forum on Screen
Seit Oktober 2020 werden einzelne Arbeiten aus der Sammlung des n.b.k. Video-Forums im Fenster zur Chausseestraße präsentiert. Die Arbeiten sind 24 Stunden täglich für Passant*innen und Interessierte zugänglich, alle sechs Wochen ist eine neue Arbeit zu sehen:

20. Okt. – 2. Dez. 2020: Karin Sander,
Sigrid 1930, 2009, 0:32 min

3. Dez. 2020 – 18. Jan. 2021: Stefan Panhans,
SORRY, 2010, 9:35 min

19. Jan. – 28. Feb. 2021: Alicja Kwade,
In Ewig den Zufall betrachtend, 2014, 8:16 min

1. März – 12. Apr. 2021: Anetta Mona Chişa, Lucia Tkáčová,
How to Make a Revolution, 2006, 2:55 min

13. April – 24. Mai 2021: Denis Beaubois,
In the event of amnesia the city will recall …, 1997, 9:59 min

25. Mai – 5. Juli 2021: George Maciunas,
Artype, 1966, 2:44 min

5. Juli – 17. August 2021: Asta Gröting,
PARKEN, 2001, 4:37 min

17. August – 27. September 2021: Wolf Kahlen,
TalkingSawingPouringMilk RedenSaegenMilchEingiessen, 2009, 11:49 min

28. September – 8. November 2021: Rebecca Horn,
Kopfextension, 1972, 3:07 min

9. November – 20. Dezember 2021: Ciprian Mureşan,
The Pioneer, 2010, 0:05 min

21. Dezember 2021 – 1. Februar 2022: Hito Steyerl,
Strike, 2010, 0:35 min




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Ellen, 2008) © n.b.k. / Jens Ziehe, 2016