Dear Deer


Still


2019, 00:19:21, 1080p25, schwarz-weiß, Farbe, Ton


In Dear Deer reflektiert Endre Aalrust verschiedenartige asymmetrische Beziehungen. Das Verhältnis von Mensch und Tier wird dabei ebenso befragt wie die Beziehung des Regisseurs zu seinem 19 Jahre jüngeren Freund. Mittels dokumentarischer und zum Teil voyeuristischer Aufnahmen sowie Found-Footage-Materialien verknüpft Aalrust in seinem Videoessay Szenen, die konditionierte Rehe in einem japanischen Park zeigen, Jacques Derrida‘s Beziehung zu Katzen, Bilder von Stierkämpfen und der Dressur von Pferden in Argentinien oder intime Skype-Konversationen. In einem Voiceover lässt uns der Künstler teilhaben an seinen Beobachtungen und Überlegungen zu artenübergreifender Empathie, Verlegenheit und Scham.