Alexander Hahn

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Alexander Hahn (*1954 in Rapperswil / Schweiz, lebt in New York und Zürich / Schweiz) arbeitet seit Mitte der 1970er Jahre mit elektronischer und digitaler Medienkunst und verknüpft zeitbasierte Formen des Videos mit Praktiken von Computerbild und Druck, Animation, Virtual Reality und Installation. Seine Videos lassen sich als „neurologische Fiktionen“ bezeichnen. Dies bezieht sich sowohl auf thematische Motive und vor allem auf die Art und Weise, in der Hahn mit gefundenen oder selbst gedrehten Videobildern umgeht. Er verbindet sie zu Metaerzählungen, die in ihrer offenen, assoziativen Struktur zuerst Bewusstseinsprozessen gleichen und sich dann zu trügerischen, abgründigen Narrativen entwickeln. Hahn erweist sich mit seiner Computer-Expertise als aufmerksamer Beobachter und Analytiker der neuen digitalen Oberflächen und Schnittstellen, die seit den 1980er Jahren an Präsenz gewinnen.