11 de septiembre


Still


2002, 00:05:56, PAL, Farbe, Ton, A019 02


Die Arbeit 11 de septiembre untersucht die Transtextualität der Erinnerung und stellt zugleich eine Kritik an den Massenmedien und deren Darstellung von Gewalt dar. So werden Bilder des 11. Septembers 2001 in New York mit Bildern des Militärputsches in Chile am 11. September 1973 gegenübergestellt. Das Video scheint sich ständig über eine Vielzahl von Bildebenen zu bewegen. Dazu ertönt eine flüsternde Stimme, welche die Worte von Marguerite Duras wiedergibt und von Erinnerungen spricht – von einer Haut, die an eine andere Haut erinnert, von zwei Liebenden, die ineinander verschmelzen.